Umsetzung

In einem planerischen und interaktiven Prozess mit Mieter*innen und Nachbar*innen ist als Leitlinie zunächst ein Masterplan erstellt worden, der die städtebaulichen Leitlinien für die dann in Bauabschnitten anzugehenden Umbauten aufzeigt.

Das gesamte Gebäude umfasst zurzeit rund 48.000 qm Geschossfläche. Nach einzelnen Abbrüchen, welche die Erschließungssituation verbessern helfen, sind noch rund 40.000 qm Geschossfläche erhalten. Auf Grundlage der Masterplanung und der Beschreibung von möglichen Nutzergruppen wurde der Bauantrag für den Gesamtkomplex durch das Architekturbüro Fickenscher aus Hof erarbeitet, auch wenn die Umbauten nur in kleineren Bauabschnitten realisiert werden können.


Der erste Bauabschnitt umfasst den Umbau der Energiezentrale im Süden und die Modernisierung des westlichen Geländes. Sichtbar ist bereits die Sanierung des Treppenturms Südwest und der anschließenden Fassaden nach Süden. Bewusst sind Veränderungen an der Fassade wieder zurückgeführt und das alte Fensterraster wieder aufgenommen worden. Neue Tore mit transparenten Ausschnitten ermöglichen Einblicke in die Technik der Energiezentrale, welche die UTS Umwelttechnik Schwarzenbach GmbH einbaute. Richtung Westen wird am Eck in der Ebene 0 eine Holzlamellenfassade die ökologische Ausrichtung des Gebäudes nach außen sichtbar machen. Die westlichen Hallen haben auch im Inneren hinzugewonnen: Neue tragfähige Estrichaufbauten, neue Oberlichter, der Einbau von Büro- und Sozialräumen und die Schaffung von Heizsystemen ermöglichen nun eine höherwertige Nutzung der Hallen.

Im Jahr 2022 steht der Bau der Straße entlang der Bahngleise und der Westfassade bis zum neuen Logistikport Nord an. Das ist ein Meilenstein für die Erschließung der frisch sanierten Hallen auf der Westseite der Ebene 0.